Nachdenkenswertes
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1000 Fragen Teil #10 und #11

 

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181: Würdest du gerne in eine frühere Zeit versetzt werden?

Nein. Höchstens mal zum kurz schauen und dann wieder zurück in die Zeitmaschine steigen und ins Jahr 2018 zurück.
182: Wie egozentrisch bist du?

Doch, schon. Ich bin, wie ich es positiv ausdrücke, so selbstbewusst und stark, dass ich meine Bedürfnisse gut kommunizieren kann. Ich nehme aber definitiv viel Rücksicht auf meine Mitmenschen und lehre das auch meinen Mädchen.
183: Wie entspannst du dich am liebsten?

In der Badewanne.

184: Fühlst du dich manchmal ausgeschlossen?

Nein, selten. Und wenn ich das so fühle, dann ändere ich die Situation.
185: Worüber grübelst du häufig?

Über das Leben. Über meine Zukunft. Über meine Familie. Über alles. Viel zu viel. Ist bestimmt eine Frauenkrankheit.
186: Wie siehst du die Zukunft?

Ich glaube, dass die Welt nicht leichter wird und je erwachsener ich werde, desto mehr Nöte sehe ich. Aber meine persönliche Zukunft sehe ich in rosa Farben. Ich freue mich, als Pfarrerin irgendwann zu arbeiten und mit dem Mann alt zu werden.
187: Wo bist du deinem Partner zuerst aufgefallen?

Unsere Liebesgeschichte ist mit Abstand meine liebste Geschichte. Wir haben uns über Freunde kennen gelernt und standen in der Innenstadt, er hatte seinen Arm in einer Schlinge und ich brachte einen lockeren Spruch, über den er lachen musste. Wir saßen gleich nebeneinander und die Verbindung war sofort da.
188: Welchem Familienmitglied ähnelst du am meisten?

Meinem Papa. Und in meiner mitfühlenden Art meiner Mama.
189: Wie verbringst du am liebsten deine Abende?

Beim Sport oder mit Freunden. Manchmal mit Buch, manchmal Film. Ziemlich oft musste ich in der Vergangenheit abends arbeiten und habe noch gelernt oder geschrieben. Da ich in meiner Zukunft als Pfarrer auch oft abends arbeiten werde, habe ich damit eigentlich kein Problem.
190: Wie unabhängig bist du in deinem Leben?

Ich glaube, in einer Beziehung ist man abhängig voneinander und das ist zwar mit viel Vertrauen verbunden, aber nur so funktioniert es gut. Ich muss nicht dasselbe machen wie der Mann. Und er kann nicht alles, was ich mache. Und so arbeiten wir Hand in Hand.
191: Ergreifst du häufig die Initiative?

Ja. Ich bin ein sehr initiativer Mensch
192: An welches Haustier hast du gute Erinnerungen?

an gar keins. Ich hatte 3 verschiedene, aber ich bin echt kein Haustier-Typ.
193: Hast du genug finanzielle Rücklagen?

Stets bemüht.
194: Wirst du für immer dort wohnen bleiben, wo du jetzt wohnst?

Wahrscheinlich nicht. Wir haben ein Haus gebaut und das ist unsere Altersvorsorge. Aufgrund meiner Berufswahl werden wir höchstwahrscheinlich in Pfarrhäusern wohnen. Wo das sein wird, weiß man nicht. Hier kommt es einfach darauf an, wie es auch in Zukunft unseren Eltern geht und was mit unseren Kindern ist. Ich kann mir vorstellen, auf Dauer in Leipzig zu wohnen.
195: Reagierst du empfindlich auf Kritik?

Ja, da muss ich kurz knabbern. Es kommt drauf an, von wem sie kommt. Nicht jede Kritik ist sinnvoll. Inzwischen habe ich gelernt, dass mir relativ egal ist, was Menschen über mich denken.
196: Hast du Angst vor jemandem, den du kennst?

Nein. Menschenfurcht ist etwas, dass man dringend ablegen sollte.
197: Nimmst du dir oft Zeit für dich selbst?

ja. „Oft“ ist ein dehnbarer Begriff, aber ich nehme mir so viel Zeit, dass es mir gut geht und ich gesund bleibe.
198: Worüber hast du dich zuletzt kaputt gelacht?

Ich lache viel mit meinen Mädchen und auch mit dem Mann. Gerade letztens ist uns eingefallen, wie wir einen Urlaub verbracht haben in einem so genannten Wellnesshotel. Allerdings gab es da kein Wellness. Wir buchten also unsere Massage und wurden in eine düstere Abstellkammer auf zwei Klappliegen geführt. Dort streichelten uns zwei Frauen. Ehrlich, sie streichelten. Am nächsten Tag sahen wir, dass diese zwei Frauen die Putzfrauen des Hotels waren. Die Situation war urkomisch.
199: Glaubst du alles, was du denkst?

Nein, auf gar keinen Fall. Empfindungen und manchmal auch Gedanken sind nicht immer die Wahrheit.
200: Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Unsere Hochzeit war das legendärste Fest ever ever ever.

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201: Wie gut kennst du deine Nachbarn?

Nachbarn kennen wir immer gut. Manchmal werden es gute Freunde.
202: Hast du oft Glück?

Ich nenne es Segen und Gnade. Und ja. Dafür bin ich dankbar.
203: Von welcher Freundin unterscheidest du dich am meisten?

Von meiner lieben Freundin Jule. Aber nicht im Wesen, da sind wir uns ähnlich.
204: Was machst du anders als deine Eltern?

Nicht so viel, lustigerweise. Wir leben sehr ähnlich wie unsere Eltern. Da wir beide auch ähnlich groß geworden sind, war das wie ein Selbstläufer.
205: Was gibt dir neue Energie?

Gebet.
206: Warst du in der Pubertät glücklich?

Ja und Nein. Wahrscheinlich wie wir alle. Ich habe aber viele Erinnerungen an viele Glücksmomente und übersprudelndes Lachen. Ich hatte viele Freunde und war oft verliebt und hatte liebevolle (Ex-) Freunde.
207: Wann hast du zuletzt eine Nacht durchgemacht?

Ich glaube vor Merlind. Aber da ich oft nachts gearbeitet habe, auch in den letzten Jahren, gab es viele Nächte mit wenig Schlaf.
208: Womit beschäftigst du dich am liebsten in deinen Tagträumen?

Mit dem Mann. Ehrlich. Wenn, dann träume ich von meinem Liebsten. Oh, ist das kitschig.
209: Blickst du dich oft um?

Abends und Nachts, ja. Großstadt halt.

Oder meint die Frage, ob ich auf die Menschen um mich herum achte? Dann ja. Ich sehe sehr viel und oft viel zu viel.
210: Was wissen die meisten Menschen nicht über dich?

Sie wissen nicht, wer die Priska zu Hause ist. Die meisten denken, dass ich immer fröhlich bin. Aber wir haben alle eine öffentliche Person und eine Person zu Hause. Und das ist auch gut so. Wir müssen nur aufpassen, dass die Familie nicht immer nur schlechte Laune abbekommt. Das haben sie nicht verdient.
211: Worüber hast du mit deinem Partner immer wieder Streit?

Wir streiten über nichts relevantes.Wir versuchen, aufeinander Rücksicht zu nehmen und uns gegenseitig zu entlasten. Manchmal vergisst man über dem eigenen Alltagsstress, wie anstrengend der Alltag für den Partner/die Partnerin ist. Ein gegenseitiges Zuhören und aufeinander Achten ist an dieser Stelle ungemein wichtig.

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212: Worauf freust du dich jeden Tag?

Auf meine Familie und ganz besonders auf die Zeit mit meinem Mann.
213: Welche Freundschaft von früher fehlt dir?

Alle Freunde die mir wichtig sind, sind immer noch in meinem Leben. Daher trauere ich niemandem hinterher. Ich habe einige verloren, aber das waren nicht die Seelenfreunde fürs Leben.
214: Wie gehst du mit Stress um?

Ich schreibe to-do Listen, esse und manchmal bin ich vor Stress so gelähmt, dass ich gar nichts mehr machen kann. Das ist ein hässlicher Zustand. Aktuell versuche ich Sport als Ausgleich zu finden und arbeite viel mehr morgens als abends.
215: Gibst du dich gelegentlich anders, als du bist?

Bestimmt ab und zu. Ich weiß nicht, ob man immer absolut authentisch sein kann. Ich passe mich gern meinen Mitmenschen auch an. Nicht ihren Meinungen, aber ich versuche, dass sich Menschen in meiner Gegenwart wohl fühlen. Und dadurch habe ich viele Facetten und auch viele verschiedene Freunde. Ich hoffe, man versteht, was ich sagen will.
216: In welchen Punkten gleichst du deinem Vater?

Ich bin genauso energiegeladen, stur, klug und kraftvoll. Ich habe geerbt, dass ich sofort und überall ganz tief schlafen kann. Das ist das beste Geschenk, dass er mir machen konnte.
217: Kann man Glück erzwingen?

Nein, natürlich nicht. Aber Glück ist in den kleinen Dingen des Lebens und wenn wir lernen, unsere Sorgen an Gott abzugeben und vertrauen, dass es gut wird und lernen, dankbar zu leben, dann sehen wir auch beispielsweise im Lachen der Kinder oder im guten Kaffee so viel Glück.

218: Welcher Streittyp bist du?

Ich bin prägnant und laut und kann deutlich meine Meinung sagen. Ich bin allerdings auch ungemein harmoniebedürftig. Das dauert also insgesamt nicht länger als 5min, dann ist das auch schon wieder vorbei. Bei Menschen außerhalb meiner Familie streite ich überhaupt nicht.
219: Bist du morgens gleich nach dem Aufwachen richtig munter?

Das ist so eine lustige Frage, der Mann würde sich jetzt kaputt lachen. Nein. Meine Haare stehen zu Berge und ich torkel vor Müdigkeit als erstes dem Mann in die Arme, lasse mich umarmen und dann geht es weiter zu den Mädchen.
220: Wie klingt dein Lachen?

Laut. Ansteckend. Fröhlich. Ich lache sehr viel.

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Fotos von J. Weicker

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